China interessiert sich für den spanischen Immobilienmarkt

· MingTa Group

In der vergangenen Woche sind einige interessante Artikel erschienen (hier und hier), in denen vom wachsenden Interesse chinesischer Investoren am spanischen Immobilienmarkt die Rede ist, und zwar konkret am Hotelsektor.

Das Konzept „Sonne und Strand“ passt nicht besonders gut zur chinesischen Kultur. Das liegt daran, dass Gebräuntsein in China mit Landbevölkerung assoziiert wird und das Meer zudem erheblichen Respekt einflößt, sodass die meisten Menschen mit riesigen Schwimmreifen baden, um Schreckmomente zu vermeiden. Dennoch ist mir bekannt, dass es Annäherungen zum Kauf von Hotels an der Mittelmeerküste gibt, um den chinesischen Tourismus in einem „Alles-in-einem“-Modell zu fördern, recht ähnlich dem, was wir Europäer bei Reisen an Orte wie Punta Cana tun. Tourismus von Chinesen für Chinesen.

chinesischer Pool

Darüber hinaus könnten – was durchaus von Interesse ist – die Apartments ein guter Anlageort für große ausländische Kapitalgeber sein. Die Preise sinken, und alles deutet darauf hin, dass sie irgendwann zwischen 2014 und 2016 ihren Tiefpunkt erreichen werden. Es erscheint nicht abwegig, an den Kauf stark abgewerteter Zweitwohnungen zu denken, deren Erwerb heutzutage aufgrund des Kreditmangels in der EU sehr schwierig ist.

Könnte es ein gutes Geschäft sein, mit China zu vermitteln, damit die Investoren Zugang zu unserem Immobilienmarkt erhalten? Das wäre möglich, sofern man ein attraktives und ihren Interessen entsprechendes Produkt anböte. Große Bauvorhaben im Stil von „Marina D’Or“, ausgerichtet darauf, chinesische Ferien-Kleinstädte zu sein, oder allgemein Servicekomplexe, die dafür sorgen, dass die Touristen ihr Umfeld zu keinem Zeitpunkt verlassen müssen.

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